„Schönheit der Religionen" - Poetry-Slam, Konzert und Klang
, Wuppertal, Bochum und Münster
Was ist das Schöne an Religionen? Was an deiner? Was an anderen?
Drei Poetry-Slammer*innen, Lamyae Adnine, Finn Holitzka und Henrik Szántó, geben ihre persönliche Antwort. Dazu spielt das israelisch-iranische Ensemble Sistanagila aus den jahrhundertealten jüdischen und iranischen Traditionen und neue Kompositionen. Zwischen den Texten und der Musik erklingen Collagen von Marcus Beuter aus Interviews mit Menschen, die von der Schönheit der Religionen erzählen.
Veranstaltungsorte und -Zeiten:
- Dienstag, 30.6., 19 Uhr, die börse, Wuppertal
- Mittwoch, 1.7., 19 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
- Donnerstag, 2.7., 19 Uhr, B-Side, Münster
Einlass jeweils ab 18:30 Uhr
Eintritt:
Vorkasse: 12 Euro
Supporter-Ticket Vorkasse: 20 Euro
Abendkasse: 15 Euro
Supporter-Ticket Abendkasse: 20 Euro
An der Abendkasse ist nur Barzahlung möglich.
Hier reduzierte Tickets im Vorverkauf sichern: Ticketverkauf
Lineup:
Lamyae Adnine
Foto: Lamyae Adnine
Lamyae Adnine ist Spoken-Word Artist und aktives Mitglied des muslimischen Poetry-Slam-Netzwerks i,Slam. In unterschiedlichen Sprachen bringt sie ihre Gedanken zum Ausdruck und schreibt Texte über antimuslimischen Rassismus, Erinnerung und Zusammenleben.
Finn Holitzka
Foto: @julierzlenz
Finn Holitzka ist Journalist, Moderator und Autor von literarischen Texten. Seine Gedichte fanden ihren Weg gedruckt ins „Jahrbuch der Lyrik“, als Videoprojektion in den Künstlerpark Rosenhöhe in Darmstadt und auf Bühnen in ganz Deutschland. Finn Holitzka lebt und arbeitet im Rhein-Main-Gebiet.
Henrik Szántó
Foto: Henrik Szántó
Henrik Szántó ist halb Ungar, halb Finne und lebt als Autor, Spoken Word-Künstler und Moderator in Hannover. Als Spoken Word-Künstler bespielt Henrik Szántó die Bühnen des gesamtdeutschsprachigen Raums. Als Referent hält er Seminare zu poetischem und kreativem Schreiben, Auftritt- und Vortragssicherheit und bereitet Bühnen für neue und arrivierte Stimmen. Die Kernthemen seiner Arbeit sind Mehrsprachigkeit, Erinnerungsarbeit und kulturelle Vielfalt.
Alle Poetry-Slam-Beiträge sind in deutscher Sprache.
Sistanagila
Foto: Nikolaj Lund
Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog. Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.
Besetzung:
Yuval Halpern – Komponist/Gesang
Jawad Salkhordeh – Tombak (Persische Perkussion)
Hemad Mansouri – Gitarre
Avi Albers Ben Chamo – Kontrabass
Omri Abramov – Saxophon
Marcus Beuter
Foto: Marcus Beuter
Marcus Beuter ist Klangkünstler, Improviser und Komponist elektroakustischer Musik. Im Fokus seiner Arbeit stehen field recordings, die er auf Reisen durch Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika aufnimmt. Hinzu kommen diverse Interviewprojekte zu sozialen Themen und der Rezeption verschiedener Kulturen. Er spielt in verschiedenen Ensembles und als Solist und tritt mit Künstlern verschiedener Genres auf. Beuter ist Mitbegründer des Labels fragmentrecordings und im Vorstand der Cooperativa Neue Musik.
Barrierefreiheit:
Alle drei Veranstaltungen sind nach Angabe der Locations barrierearm und rollstuhlgerecht zugänglich.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Barrierefreiheit von die börse in Wuppetal, vom Bahnhof Langendreer in Bochum und von der B-Side in Münster.
Bei Rückfragen senden Sie bitte eine E-Mail an info@begegnen.nrw oder rufen Sie an unter 0521/9889 5037
Diese Veranstaltung wird gefördert von „Weißt du wer ich bin?“ – dem Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland, welches vom Bundesministerium des Innern in Umsetzung der Ziele der Deutschen Islamkonferenz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.
Einlassvorbehalt für Veranstaltungen des Vereins begegnen: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, demokratiefeindliche, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.